VORWORT - TEIL II
Wie kam es zu alledem?
Dieser Einstellung kommt zu Hilfe, daß männliches Leid als selbstverständlicher erscheint, weil dem Mann immer noch die archaische Forderung heldischer Selbstaufopferung zur Mannwerdung nicht nur von Anbeginn suggeriert wird, sondern auch gesetzlich verankert vorliegt. Das wird deutlich in der sexistisch orientierten Ordnung von Rettungsaktionen im Katastrophenfall, die immer nach dem Motto "Frauen zuerst" funktioniert, das wird deutlich in der expliziten Erwähnung der Anzahl weiblicher Opfer in Fällen von Lebensverlust oder schwerer Verletzung.
Zudem trug der Feminismus in den letzten Jahren zu einer Vertiefung solcher Ungleichbehandlung bei, welche bewirkt hat, daß auch Unrecht oder Diskriminierung, die dem Mann geschieht, als durchaus korrekt zu gelten hat (positive Diskriminierung), soweit dieses feministischen Interessen dient, etwa im Rahmen eines Quotenanspruchs für Frauen. Das Prinzip wurde überaus deutlich in der Bundeswehrdiskussion am Jahresbeginn, in welcher die eindeutig sexistische Behandlung der Geschlechter hinsichtlich der Wehrpflicht (Frauen dürfen, wenn sie wollen; Männer müssen, ob sie wollen oder nicht) fast niemanden mehr unter den Verantwortlichen zu scheren schien, sondern hinter einem dürftigen Vorhang fadenscheiniger Argumentation als Thema völlig verschwand. Und es war (neben mancher anderen Frau aus der Politik) keine Geringere als die Justizministerin dieses Landes selbst, Frau Prof. Dr. Däubler-Gmelin, die sich für eine Wehrpflicht für Männer nicht etwa auf Grund verteidigungspolitischer Erwägungen aussprach, sondern mit der Begründung, Männer sollten durch die Wehrpflicht "gehindert" werden, damit Frauen im Leben aufholen können!
In einer kurzen e-Mail-Korrespondenz, die ich darauf mit der Justizministerin führte, schien ihr nicht aufgehen zu wollen, daß ihrer Forderung, Männern ein Bein zu stellen, damit Frauen schneller vorankommen, etwas Fragwürdiges anhafte.
Wie mag es sein, wenn "lauter starke Frauen", die mit etwas weniger Verantwortungsbewußtsein, als es die Justizministerin sicherlich besitzt, ausgestattet sind, dafür aber mit einer gehörigen Portion sektiererischen Männerhasses und einer guten Mehrheit an entscheidenden Positionen bei der Erstellung internationaler Regelwerke zur Steuerung wichtiger Belange der Menschheit, wie das einer Regulierung der Weltbevölkerung, am Ruder sein werden?
Mann weiß es nicht. Aber Mann sollte allmählich aufwachen!
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