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ÜBERSICHT
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Vorwort |
| Begriffe |
| Zur
Geschlechterdebatte |
| Die Verantwortungsverschiebung |
| Die
Brunnenvergiftung |
| Männerhaß intim |
| Männerhaß öffentlich |
| Dualistische Spannungsfelder |
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ZEITGESCHEHEN,
TRAKTATE UND PARALIPOMENA
ZEITGESCHEHEN,
TRAKTATE UND PARALIPOMENA
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BRIEFE
BRIEFE
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LESERSTIMMEN
LESERSTIMMEN
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ARCHIV
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ARCHIV
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DIE LILA KRÖTE
DIE
LILA KRÖTE
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ÖFFENTLICHKEIT
ÖFFENTLICHKEIT
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| Die Bildungsmisere |
| Feminismus in der ästhetischen Reflexion |
| Gedanken zur Geschlechterdifferenz |
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Zum geschlechter-rassistischen Element im Feminismus |
| Doing Backlash! |
| An den kriminologischen Aufklärer Christian Pfeiffer |
Bereits der Umgang des Feminismus mit der Sprache hätte genügt, um sein Unwesen zu belegen. Doch wenige merkten auf.
Die etablierte Geschlechterdebatte ist gesteuert, tendenziös. Sie besteht
aus gewohnten, dem trägen unreflektierten Denken entgegenkommenden Schlüssen,
die sich selektiv entweder aus althergebrachten-konservativen oder aus neu
installierten progressistischen Klischees speisen.
Sätze wie 'Die Unterdrückung der Frau' klingen so selbstverständlich
wie 'Die Akropolis von Athen'. Erst aber wenn das Geheimnis ihrer suggestiven
Wirkung durchschaut ist, kann es eine aufrichtige Geschlechterdiskussion
geben.
Der Widerspruch, die Frau einerseits ermächtigen zu wollen, andererseits
alle Verantwortung auf den Mann zu delegieren, gibt die heuchlerische Methodik
des Feminismus zum besten.
Übrigens eine sehr weibliche Haltung, die zwar von den Herren der Schöpfung
zu allen Zeiten als List erkannt, dennoch toleriert oder (je nach Zeitalter)
von ihnen sogar bis zur Selbstaufgabe kultiviert wurde. – Eine zügige
Umschau in Vergangenheiten.
Verblüffend dabei: Je 'patriarchaler' die Welt wurde, desto mehr Geltung
erhielt die Mystifizierung des weiblichen Trickreichtums und der Frau selbst.
Weil die Versuche einer Ermächtigung der Frau versagen, schlägt
der Prozeß in ein Reduzieren des Mannes um. Die so eingeleitete Herabwürdigung
des Maskulinen ereichte bereits den ethisch-anthropologischen Bereich. Tatort:
die universitären Bildungsstätten.
Dieser Vorstoß unterstützt und inspiriert die politischen Maßnamen,
die bewirken sollen, daß 'Zukunft weiblich' wird. Totalitäre Mechanismen
der Art Gender-Mainstreaming werden teuer installiert. Da Zukunft aber – wie
unsere technisierte Gegenwart zeigt – aus der Mitte des Maskulinen
heraus entsteht, gelingt solches wahnhafte Vorhaben der Feministen nicht.
Was aber dabei geschieht, ist ein Angriff auf die betroffenen Systeme und
zwar einer, dessen Wesen weniger dem eines Aktes, sondern eher dem einer
Infektion oder Vergiftung gleicht. Vergiftung der rechtsethischen Ordnung
und Pervertierung des Leistungsapparates.
Indessen scheinen Frauen (sehr zum Ärger der angeheuerten Alphaweibchen
des Feminismus) wenig von dem zu halten, was die Ideologie ihrer Ermächtigung
gern aus ihnen machen will.
Die Lila Kröte wird als Urkunde mit Wasserzeichen vergeben und relevanterweise an Menschen, die sie im übertragenen Sinn bereits geschluckt haben. Eine Lila Kröte geschluckt zu haben bedeutet, den Klischees erlegen zu sein, die Mann und Frau in Parallele zum Täter und Opfer, Gewalttätigen und Friedfertigen, Bösen und Guten, höheren und niederen Menschen, Verzichtbaren und Förderungswürdigen stellen.
Die Lila Kröte wird periodisch vergeben und berücksichtigt bei der Auswahl des Empfängers die Ereignisse der letzten zwölf Monate.
Die
Endphase des Feminismus geht mit seiner Anthropologie einher,
denn hier, bei der Erstellung eines Menschenbildes, erwirkt
jede tendenziös konstruierte
Ideologie ihr Scheitern.
Das 'Gender'-Konstrukt, das sich anmaßt, die Geschlechterwirklichkeit
ein Konstrukt zu nennen, braucht nun sein Menschenbild: Es
wird aus dunkelster Vergangenheit geholt und erst in ferner
Zukunft 'verwirklicht'.
Dieses Meiden der Wirklichkeit, welche nur in der Gegenwart
stattfindet; heute in einer Gegenwart, die durch die Errungenschaften
der
neueren Biologie, Neurologie und Humangenetik
das Wesen der Geschlechter wie noch nie zuvor in der Sprache westlicher Intellektualität
definierte, ist unerläßlich,
um der Mär des Feminismus von einem geschlechtsneutralen
Menschen, der sich erst in der Kultur einem konzipierten Zwang
der Geschlechtlichkeit unterwerfen
mußte, Raum zu gewähren.
Was
aber war in der archaischen Vergangenheit? Wie wurden die Geschlechter erlebt
und welcher elementaren Symbolik war ihre dualistische Präsenz unterworfen?
Welche – aus unterschiedlichen Lagen und Funktionen - herleitenden
Analogien bestimmten das existentielle Verhältnis der Geschlechter zueinander,
als der Mensch sein junges Ich erst aus der Materie schälte? Welche
evolutionäre
Zwischenstadien nennt heute der Feminist 'Matriarchate' und wie lassen sich
diese Epochen seiner Begrifflichkeit entreißen?
Aufsätze für
gern Philosophierende.
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