###LLAKRTE###
     
Man wollte wegschauen, sich einreden, die eigene, übersensible Wahrnehmung sei es; sie spiele einem einen Streich. Doch die... ... eigene Wahrnehmung behielt recht, das war irgendwann nicht mehr zu leugnen.


Bereits der Umgang des Feminismus mit der Sprache hätte genügt,um sein Unwesen zu belegen. Doch wenige merkten auf.
Der Widerspruch, einerseits die Frau ermächtigen zu wollen, aber andererseits alle Verantwortung auf den Mann zu delegieren, bringt die bigotte Haltung des Feminismus bestens zum Ausdruck. ...... Übrigens eine sehr weibliche Haltung, die zwar von den Herren der Schöpfung zu allen Zeiten als List erkannt, dennoch toleriert oder (je nach Zeitalter) von ihnen sogar bis zur Selbstaufgabe kultiviert wurde.

Verblüffend dabei: Je 'patriarchaler' die Welt wurde, desto mehr Geltung erhielt die Mystifizierung des weiblichen Trickreichtums und der Frau selbst. – Eine zügige Umschau in Vergangenheiten.

Weil die Versuche einer Ermächtigung der Frau versagen, schlägt der Prozeß in ein Reduzieren des Mannes um. Die so eingeleitete Herabwürdigung des Maskulinen ereichte bereits den ethisch-anthropologischen Bereich. Tatort: die universitären...... Bildungsstätten. Dieser Vorstoß unterstützt und inspiriert die politischen Maßnamen, die bewirken sollen, daß 'Zukunft weiblich' wird. Totalitäre Mechanismen der Art Gender-Mainstreaming werden teuer installiert. Da Zukunft aber – wie unsere technisierte Gegenwart zeigt – aus der Mitte des Maskulinen heraus entsteht, gelingt solches wahnhafte Vorhaben der Feministen nicht.

Was aber dabei geschieht, ist ein Angriff auf die betroffenen Systeme und zwar einer, dessen Wesen weniger dem eines Aktes, sondern eher dem einer Infektion oder Vergiftung gleicht. Vergiftung der rechtsethischen Ordnung und Pervertierung des Leistungsapparates.

Indessen scheinen Frauen (sehr zum Ärger der angeheuerten Alphaweibchen des Feminismus) wenig von dem zu halten, was die Ideologie ihrer Ermächtigung gern aus ihnen machen will.

Haß auf die Männer weist in der Gegenwartskultur die unterschiedlichsten Ausdrucksformen auf. Seine ersten grellen Blüten trieb er auf den Gefilden der radikalisierten Weiblichkeit – insbesondere Amerikas. Wir befassen uns in den hiesigen Beiträgen zunächst mit der Psychologie dieser...... geistigen Töchterschaft Valerie Solanas, und was wir feststellen, kann überraschen, denn es ist Liebe! Es ist nicht die Bitterkeit erlebter Unterdrückung, sondern die Liebe zum Maskulinen, die eine 'richtige' Emanze zu dem macht, was sie ist. Es ist verwehrte Identität, die sich am Ende mit krankhafter Vehemenz gegen das wendet, was sie nicht sein darf, es ist "Revolte gegen die eigene Selbstverachtung".

Der in der Gesellschaft vorhandene - hier "öffentlich" genannte - Männerhaß, wie er sich etwa in den Erzeugnissen von Unterhaltung oder populärer Wissenschaft niederschlägt, ist nicht eine Übertragung des feministischen Hasses auf die Gesellschaft, sondern er ist auf eigener Basis entstanden. In unserer...... Absicht, diese Basis zu benennen, fahren wir in diesen Beiträgen damit fort, die Wege im politischen und kulturellen Leben zu beschreiben, auf denen sich der Männerhaß entfalten konnte, und die Strukturen im öffentlichen Denken und Empfinden zu analysieren, die ihm scheinbare Legitimität verleihen.

Endphase des Feminismus geht mit seiner Anthropologie einher, denn hier, bei der Erstellung eines Menschenbildes, erwirkt jede tendenziös konstruierte Ideologie ihr Scheitern. Das 'Gender'-Konstrukt, das sich anmaßt, die Geschlechterwirklichkeit ein Konstrukt zu nennen, braucht nun sein Menschenbild: Es wird aus...... dunkelster Vergangenheit geholt und erst in ferner Zukunft 'verwirklicht'. Dieses Meiden der Wirklichkeit, welche nur in der Gegenwart stattfindet; heute in einer Gegenwart, die durch die Errungenschaften der neueren Biologie, Neurologie und Humangenetik das Wesen der Geschlechter wie noch nie zuvor in der Sprache westlicher Intellektualität definierte, ist unerläßlich, um der Mär des Feminismus von einem geschlechtsneutralen Menschen, der sich erst in der Kultur einem konzipierten Zwang der Geschlechtlichkeit unterwerfen mußte, Raum zu gewähren.

Was aber war in der archaischen Vergangenheit? Wie wurden die Geschlechter erlebt und welcher elementaren Symbolik war ihre dualistische Präsenz unterworfen?

Welche - aus unterschiedlichen Lagen und Funktionen herleitenden - Analogien bestimmten das existentielle Verhältnis der Geschlechter zueinander, als der Mensch sein junges Ich erst aus der Materie schälte? Welche evolutionäre Zwischenstadien nennt heute der Feminist 'Matriarchate' und wie lassen sich diese Epochen seiner Begrifflichkeit entreißen? - Aufsätze für gern Philosophierende.

"Eine ähnlich lautende Kritik wie Ihre hat uns bislang nicht erreicht."

Vielleicht enthält obige Bemerkung aus einer Antwort der ARD im Jahr...... 1999 den Grund, warum diese Briefe etwas Besonderes in ihrem dokumentarischen Charakter sind: Ihre Entstehung geht auf eine Zeit zurück, in der man einen Protest der Männer nicht kannte.

Die ARD wurde in einem dieser Briefe wegen ihres Unterhaltungsprogramms "Nur ein toter Mann ist ein guter Mann" des Sexismus bezichtigt.

Viele Briefe wurden seither geschrieben und gesendet, die hier nicht archiviert sind. Besser aber noch ist, daß viele, sehr viele Briefeschreiber hinzu kamen; eine kleine 'Männerbewegung' wuchs unlängst heran, die heute mehr tut als Briefe schreiben, und die von den Medien (den ersten Adressaten der frühen Zeit) nicht mehr ignoriert werden kann.

Als Dokumentation also von Anfängen sind diese Briefe hier zu verstehen. Und ab und an, wenn wieder einer entsteht, der besonders tragende Ziele und Inhalte enthält, wird er hinzugestellt.

Die Lila Kröte ist eine negative Auszeichnung für besonders akzentuierte Männerfeindlichkeit in Wort oder Tat; für ein Verhalten von Personen und Einrichtungen, welches Männer oder Jungen...... diskriminiert, ihr Ansehen angreift, ihre Rechte und Chancen in der Gesellschaft hintan oder in Frage stellt und die Relevanz ihres Protestes gegen die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte leugnet.

Die Lila Kröte wird als Urkunde mit Wasserzeichen vergeben und relevanterweise an Menschen, die sie im übertragenen Sinn bereits geschluckt haben. Eine Lila Kröte geschluckt zu haben bedeutet, den Klischees erlegen zu sein, die Mann und Frau in Parallele zum Täter und Opfer, Gewalttätigen und Friedfertigen, Bösen und Guten, höheren und niederen Menschen, Verzichtbaren und Förderungswürdigen stellen.

Die Lila Kröte wird periodisch vergeben und berücksichtigt bei der Auswahl des Empfängers die Ereignisse der letzten zwölf Monate.


... indem die hier gezeigte Werbung mit manischer Beharrlichkeit gegen Wesen und Würde des Maskulinen wütet, offenbart sie ein in der Werbebranche etabliertes Bild weiblicher Innerlichkeit, das die Frau als einen seelischen...... Krüppel zeigt, dessen eigene Würde ihm selbst so irreal erscheint, daß nur die Entwürdigung des Anderen als Ausgleich in Frage kommt...


Sie können hier die archivierten Jahrgänge der Übersichtseite bis zu deren Entstehung im Jahr 2005 zurückverfolgen.










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"Ungeist" ist kein schönes Wort. Mit diesem Wort ist hier ein Geist gemeint, der sich selbst leugnet, ein Denken, das sich davon abhält, zu freien Urteilen zu gelangen, um vorgefertigten zu dienen. Solches Denken ist kein natürlich menschliches Verhalten, setzt sich aber immer dann durch, wenn es gezielten Interessen Erfolg verspricht oder wenn es für die Anhänger einer Weltanschauung den Konsens schaffen soll, der sie zusammenhält und so ihre Zugehörigkeit manifestiert. Es ist vielleicht das Gefährlichste an Ideologien, daß sie allesamt vermeinen, ihre Ziele seien heilig genug als Zweck, um noch das Heiligste am Menschen als Mittel mißbrauchen zu dürfen: das Denken.

Wie Ungeist funktioniert, wie er sich Begriffe schafft und sie an seinen Zwecken ausrichtet, wird hier nicht direkt erläutert (siehe hierzu unter "Begriffe"), sondern an Beispielen gezeigt werden. Diese Beispiele sind Briefe an Adressaten, die feministische Gedanken hegen oder feministische Intentionen befürworten und fördern.

Diese Briefe haben alle gemeinsam, daß sie Fragen stellen, die geeignet sind, die Widersprüche aufzuzeigen, die feministische Willkür im Denken hervorruft, Widersprüche, deren Aufdeckung befreiend wäre, deren Verdrängung und Tabuisierung aber nicht anders vonstatten gehen kann als durch feigen Verzicht auf weiteres Nachdenken; eine Unterlassung, der man wenig Achtung schenken kann und die in diesen Briefen deswegen häufig mit der gehörigen Portion Ironie quittiert wird.
03.04.2010

Das war ein grottenschlechter Essay, den Reinhard Sprenger, der renommierte Unternehmensberater und Buchautor kürzlich in welt.de publizierte. Für sein Plädoyer für Frauen in Führungspositionen, ein Thema, das dem Autor offensichtlich sehr fern liegt, schien die eigene Einfallslosigkeit so vorausgesetzt, daß er sich gleich auf Altgewohntes aus der Medien-Emanzenkiste verlegte: Männerbashing und die übliche Litanei mit pop-wissenschaftlichen "Erkenntnissen" über Frauenvorzüge quer durch die Palette: "vernetztes Denken, … soziales Breitbandempfinden, … Entscheidungsvermögen, Kommunikationstalent …" und so fort. Wie langweilig, wer kennt all dies nicht schon längst.

Nun könnte kein Maskulist auf der Welt derlei Veröffentlichungen, die ja oft mehrmals wöchentlich erscheinen, hinterherlaufen, um ihnen ihre Debilität nachzuweisen. Eher müßte schon ihr Autor Sprenger heißen, bevor man so etwas überhaupt zu Ende liest, um dann schleunigst den Bildschirminhalt zu wechseln, nicht ohne eine innere Geste der Verwunderung: "Und so jemand berät Unternehmen?"

Wie immer er es tut, zwei Stellen im Pamphlet sind besonders bemerkenswert, und ihretwegen soll hier ein Weniges gesagt werden. Die erste dieser Stellen offenbart einen Schub von Kreativität, indem sich ihr Niederschreiber wortschöpferisch dartut. Dort nennt er Männer "Kognitionsautomaten". Das ist wohl eine neue Wortkonstruktion und insofern kreativ. Nur leider die unglücklichste, die man sich vorstellen kann, und auf gleich zwei Ebenen des Widerspruchs angesiedelt: semantisch und thematisch.

"Automat" wird ja ein Gerät genannt, das bestimmte Arbeitsabläufe durchführt, zu denen es als Gerät natürlich keinen inhaltlichen Bezug hat. Da es sich bei der Kognition um Erkenntnisabläufe handelt, müßten Männer als "Kognitionsautomaten" Erkenntnisse ohne inhaltlichen Bezug haben. Das aber geht nicht, da ja Erkenntnis stets Inhalt ist und ihr Bezug zu dem Erkennenden unweigerlich der intimste und unmittelbarste überhaupt. Nichts besitzt ein Mensch so vollständig wie seine Erkenntnisse. Als kognitives Wesen ist er geradezu in erheblichem Maße diese Erkenntnisse . Erkenntnis, welche auch immer, muß nicht in jedem Fall einer Erkundung erfolgen, tut sie dies aber, dann ist sie inhaltlicher Bezug und niemals irgend etwas anderes. Ein Wort wie "Kognitionsautomat" erfindet kein ernsthaft darlegender Mensch. Es ist semantisch nichtig, es ist eine gänzlich leere Hülse und somit genau das, was Reinhard Sprenger im selben Satz den (anderen!) Männern unterstellt: "Gebrabbel"! Soviel zur Semantik der "Kognitionsautomaten".

Nun zur thematischen Relevanz desselben Wortes: Wären die Männer "Kognitionsautomaten" und somit ohne inhaltlichen Bezug zu irgendwelchen Erkenntnissen, Gedanken und Schöpfungen, welchen Sinn hätte dann die ewige Diskussion, zu der sich jetzt auch unser Managerlehrer hat hinreißen lassen, und die sich einzig dem feministischen Unmut darüber verdankt, daß Frauen einen zu geringen Einlaß in Männerdomänen haben, also in durch die geistige Leistung der Männer funktionierende Gebiete? Kürzer formuliert: Wenn es Sprenger darum ginge, daß sich die Frauen in Männerdomänen besser integrieren, damit sie, die Frauen, Erfolg erfahren, dann könnten Männer als Schöpfer dieser Domänen schlecht zugleich Idioten bzw. "Kognitionsautomaten" sein. Schon damit stürzte die Gesamtintention des Essays zusammen!

Ähnlich herzhaft ist der angekündigte zweite Lapsus; gemeint ist der "Männerklub", die Altherrenriege, das Old-Boys-Network, oder wie immer Feministinnen die Kohärenz gezielt verächtlich benennen, die männliches Zusammenwirken erhält, bloß um ihnen angeblich Steine in den Weg zu legen bzw. gläserne Decken gegen ihren Aufstieg zu errichten. Für Sprenger ist sie "die Kampfgemeinschaft solidarischer Brüder - der Klub." Und er beschreibt ihn so:

"Das Besondere an unserem Klub ist nämlich, dass wir gar nichts von unserer Mitgliedschaft wissen. Es wurde kein Schwur abgelegt, es gab kein Aufnahmeritual, kein Mitgliedsbuch existiert, keine Mitgliedsnummer, nichts. Unser Mannsein reicht. Darüber hinaus gibt es nur eine Übereinkunft, ein heimliches Einverstandensein: Wir treten nicht mit Frauen in Konkurrenz! Deshalb kämpft der Klub nicht gegen Frauen, er lässt den Wettbewerb einfach ausfallen!"

Allein schon daß Sprenger hier eine agile "Kampfgemeinschaft" imaginiert, die den Kampf gegen ihre "Konkurrenz" am Ende vergißt, "einfach ausfallen" läßt, enthält gravierenden Widerspruch: Erstens rüstet niemand gegen etwas auf, das man genauso gut ignorieren oder "einfach ausfallen" lassen kann. Zweitens wäre ein Potential, das derart übergangen werden kann, gar nicht erst berechtigt, Aufmerksamkeit für sich zu fordern, geschweige denn Beteiligung dort einzuklagen, wo ihm gerade solche Verachtung entgegengebracht wird.

Bemerkenswerter aber noch ist Sprengers merkwürdige Distanz zu den eigenen Gedanken, wenn er ausführlich - und übrigens richtig - das Wesen dieses Männerklubs definiert. Zwar erkennt er, daß die Mitgliedschaft in diesem Klub nicht bewußt erworben wird ("gar nichts von unserer Mitgliedschaft wissen") und ohne jegliche formale Schritte entsteht ("kein Schwur… kein Aufnahmeritual, kein Mitgliedsbuch… keine Mitgliedsnummer"). Er erkennt klar, daß sie auf existentieller Grundlage beruht ("Mannsein reicht"). Doch er kommt nicht auf die Idee, daß die Vorstellung eines Klubs eben falsch sein könnte! Er erkennt nicht, daß die Zugehörigkeit, die er meint, nicht auf nachträglich erworbener Mitgliedschaft, sondern auf mitgebrachter Identität beruht, und sie also kein nachträglich formuliertes (antifeministisches) Ziel verfolgt, sondern unvermittelt so entsteht. Er erkennt somit nicht, wie sehr er selbst jenen feministischen Einlassungen - den Gender-Theorien - auf den Leim gegangen ist, die "Mannsein" (bzw. Frausein) nur als wesensunabhängiges Sozialkonstrukt interpretieren.

So kann es, Herr Sprenger, einem ergehen, der meint, man könnte das Unmögliche vollbringen: dem Feminismus nach dem Munde reden und dabei etwas Kluges schreiben. Meines Wissens hat dies noch niemand vollbracht. Und es könnte einem wirklich leid tun, daß mein Kommentar zu Ihrer interessanten Abhandlung hier zufällig einem Beitrag folgt, dessen Titel nunmehr wie eine zuwenig beachtete Warnung erscheinen könnte: "Feminismus macht blöd!" Passen Sie bloß auf!

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