Frauen und Sport
Wer aber soll bis dahin das Vehikel der Damen heben? Etwa Männer, die - nach den einfältigen Vorstellung der EMMA-Schreiberin - dabei sogar vor Neid auf die Unfähigkeit der Riesenmädels verblassen sollen?! Womöglich "Machos", wie der nachdenkliche Sportler und Ex-Freund der Titanin genannt wird, der zurecht Ungereimtheiten im Vorgehen des IOC witterte, oder wie der ZDF-Redakteur, der die Sportlerin zu seiner Sendung einlud, um sich noch dabei die Betitelung "Mainzel-Macho" in der untröstlich-infantilen Emanzenpresse einzuhandeln? Oder sollen es zuversichtlich politisch korrekte, von einer zentralen Gender-Stelle staatlich geprüfte, zum diskreten Ausgleichen weiblicher Unfähigkeit zugelassene professionelle Softies sein?
Diese Fragen werden nicht aus rhetorischem Eifer formuliert. Sie sind nicht nur wesentlich, weil sie uns mitten in jenes Dilemma der Emanzipation führen, in welchem, gleich wie in einer Hexenküche, die gesellschaftspolitischen Zutaten präpariert werden, deren Anwendung in den vergangenen Jahrzehnten uns bewegt, heute von einer "Brunnenvergiftung" zu sprechen. Sie sind auch noch keineswegs genug. Wir wollen vielmehr noch etwas auf deren Spur verweilen, um zu einer noch zentraleren Frage hin zu gelangen, deren Antwort uns viel von der Zusammensetzung der suspekten Mixtur aufzeigen wird, die unsere soziale Umwelt heute vergiftet. Wir werden uns zu diesem Zweck weiterhin an die Analyse der Ausdünstungen aus jener Küche halten, an die Analyse weiterer feministischer selbstverräterischer Ausführungen und Verlautbarungen.
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