DER MASKULIST
24.02.2002

Ein Gang gegen den Mann und gegen die Natur

W

ir sollten über die Äußerungen der Ministerin zur geschlechterpolitischen Rechtfertigung einer Männerbehinderung1 im Grunde zu Dank verpflichtet sein. Denn damit sprach sie nichts anderes aus als das, was aufzuzeigen der Sinn dieser Seiten ist: Daß der Feminismus durch sein Dogma eines vermeintlich naturgegebenen Gleichseins der Geschlechter, das bloß durch Kultur und Sozialisation aufgehoben wird, notwendigerweise in der Praxis pervertieren muß, weil diese Annahme falsch ist und so alle nivellierenden Maßnahmen, welche die Geschlechterumrisse in allen Erscheinungsformen des gesellschaftlichen Lebens aneinander anzugleichen suchen, versagen müssen; es sei denn, die Geschlechterkonturen werden verfremdet oder eliminiert, wobei die Umrisse des größeren Umfanges geschmälert, also die Männer negiert, gehindert, unterdrückt werden müssen.

Das Dogma vom undifferenzierten Menschen, der die Gestalten von Mann und Frau nur im Rahmen eines 'patriarchalen' Konstrukts annimmt, macht dem Feministen den Naturbegriff, wo immer dieser auf die Geschlechter angewandt wird, so unerträglich, daß selbst derjenige, der einen so selbstverständlich-weiblichen Zustand wie die Schwangerschaft als einen natürlichen anführt, Objekt eines Angriffs werden kann, als sei dies seine willkürliche Behauptung oder seine Einbildung, das, was er für die Natur der Frau hält.

Wie sich der feministische Gang gegen die Geschlechternatur auf der ideologischen Ebene vollzieht, indem er sogar in den Wissenschaften seltsame Blüten treibt, um seinem Diktat den Anstrich der Wahrheit zu verleihen, könnte uns in künftigen Ausführungen auf diesen Seiten erheitern. Und künftig sollen uns auch die Maßnahmen im einzelnen vor Auge geführt werden, durch welche die 'sanfte Revolution' ihre sozialpolitische Dekadenz vor allem durch eine allmählich manipulierte Gesetzgebung herbeiführte, die uns als die zentrale inhaltliche Manifestation der sog. Frauenbewegung erscheinen wird. In beiden Fällen werden wir einer unheimlichen Gewalt gewahr, die sich bis in letzter Konsequenz erpicht zeigt, im ersten Fall die Strukturen des vernünftigen Denkens und im zweiten die des ethischen Miteinanders der Geschlechter auszulöschen!

Es könnte vergeblich sein, nach einem passenderen Begriff für dieses Anliegen des Feminismus (die Geschlechter anzugleichen indem er das Männliche schmälert) zu suchen, als dem der 'Behinderung des Mannes'. Daß diese gerade von einem demokratisch von beiden Geschlechtern gewählten Volksvertreter hier ansatzmäßig als politisches Ziel hingestellt wird, und das unter Vereinnahmung der Funktionen eines Ressorts, dessen Aufgabenstellung eine sehr ernste ist, ja eine, die für die betroffenen Individuen gar eine tragische werden kann, hätte in einer etwas wachsameren Gesellschaft ethische Fragen aufwerfen und die Forderung nach Konsequenzen mit sich ziehen sollen. Erstaunlich genug, daß nirgends eine kritische Stimme zu vernehmen war, unglaublich der Schlaf dieser Zeit! Denn gerade in den letzten Jahren haben sich erhebliche Männerbehinderungsmaßnahmen als Gesetze manifestiert, die bis zu der Aufhebung elementarer Grundrechte für Männer führten.

Das angebliche Ziel des Opferschutzes bei den letzteren dieser Maßnahmen durchschaut man schnell als bloßen Vorwand, sobald man die Methoden, mit denen diese Maßnahmen durchgesetzt wurden, und die Aktivitäten an der Peripherie dieser Ereignisse betrachtet. Was man dabei erkennt, ist nichts weniger, als daß gegenwärtig methodisch und entschieden daran gearbeitet wird, an allen gesetzlichen Punkten, die geschlechterspezifische Folgen implizieren, einen Polizeistaat gegen den Mann zu errichten!

Doch überlassen wir weitere Begründungen späterer Beiträge.

Hier sollen - anhand aktueller Ereignisse - der psychologische Faktor und das methodische Vorgehen angezeigt werden, die der Feminismus bei seinem Versuch, die Männer entweder für seine Dienste zu vereinnahmen oder aber sie in ihrer Sache zu behindern, an den Tag legt. Dieser Faktor ist im Titel dieses Nachwortes angedeutet und hängt mit einem Problem zusammen, das jeder Vergegenständlichung des Feminismus innewohnt; mit einem im Diskurs peinlich gemiedenen Problem, das wir auch sein eigentliches Drama nennen dürfen.

Verdrängt wird es hinter verräterisch-infantile Selbstüberhebung, die paradoxerweise (aber was heißt schon im Feminismus paradox?) Hand in Hand mit den unzähligen Hilfe-Forderungen geht, die der Feminismus stellt. Denn ist es etwas anderes als ein Beleg für seine grundsätzliche Abhängigkeit und Emanzipationsunfähigkeit, wenn seine immerwährenden Forderungen an den Mann, die alle Phasen des Daseins bis in die letzten Feinheiten der Beischlaf-Gewohnheiten abdecken, zugleich mit den ständigen trivialen Überhöhungen in der Beschreibung seiner Kompetenzen und seiner Lage im Geschwafel über 'starke Frauen' und 'Superweiber', unendliche 'Siege' und 'Eroberungen', über 'Kampf', 'Ermächtigung' und 'mutige Vormärsche', über die Zukunftsverweiblichung und all das sonstige Powertuckentralala einhergehen?

Es ist das Drama des Mangels jeglichen Glaubens an die eigene Kompetenz. Das Wissen also, daß Feminismus sich nur durchsetzen kann, wenn Männer ihn entweder tragen oder selbst beeinträchtigt werden, wobei - je nach Anliegen - die erste oder die zweite dieser Optionen angestrebt wird.

Wo hat auch der Feminismus jemals Fuß gefaßt, wo nicht vorher Männer seine Wege ebneten, Männer 'die Kastanien aus dem Feuer holten', Männer seine Durchsetzung planten und begründeten, Männer seine Schritte finanzierten, ja Männer (das eigentliche Opfergeschlecht) sich für Ideale opferten in deren Kreis er, jener Feminismus, der heute die Entrechtung des Mannes ein ganzes Stück vorangetrieben hat, sich tückisch einschlich?

Frauen lassen siegen

Beispiel Afghanistan etwa? Just an dem Tag - wie passend -, an dem wir die Meldung der Überführung der getöteten amerikanischen Soldaten nach Ramstein erhielten (22. Januar 2002), erreichte uns auch die andere: "Afghanistan-Geber wollen 4,5 Milliarden Dollar bereitstellen".

Eine nicht nur von afghanischen Politikern ersehnte Geste. Denn schon im Dezember des Vorjahres hatten, während einer von EU und UNO einberufenen Konferenz über die Rolle der afghanischen Frauen beim Wiederaufbau des Landes, Ministerinnen und Expertinnen ihre Lippen zu jenem einsilbigen Wörtchen spitz gerundet, das Feministinnen so oft gern vor den Begriff "Frauen" als wichtiges Accessoire plazieren, um damit in diesem Fall auszusprechen, "daß der Aufbau nur mit den Frauen funktionieren wird"; das "müssen jetzt" die afghanischen Männer "begreifen". Denn, meinte eine dieser Damen: "Die Männer in Afghanistan haben bisher nur erfahren, daß Krieg sich lohnt"!2

Wäre doch interessant zu wissen, mit welchen Erfahrungen sie, die Männer Afghanistans, zu der Überzeugung gelangt sein sollten, die ihnen unsere Expertin (Almut Wieland-Karimi, Südasien-Expertin der Friedrich-Ebert-Stiftung) gern hier unterschieben möchte. Vermutlich sind damit die fröhlichen Zwangsrekrutierungen von einigen Tausenden Männern durch die Taliban gemeint. Vermutlich...

Frauen aber, die an diesen Wonnen nicht teilhaben durften, seien nun "die wichtigsten Entwicklungs-Motoren" verkündete schon Ende November Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul einfach so im ZDF.3 Weil aber heute "schätzungsweise nur noch etwa fünf Prozent der afghanischen Frauen lesen und schreiben können", wie westliche 'Frauenfreunde' besorgt konstatieren, ohne auch die entsprechende Zahl alphabetisierter Männer anzugeben, wird gefolgert: "Die Beteiligung von Frauen muß... politisch durchgesetzt werden. Man braucht ein breites gesellschaftliches Mandat, um Frauenrechte zu verankern." So Andrew Mason, Volkswirt bei der Weltbank.

Diese Forderungen nach geschlechtlicher Orientierung bei der Vergabe von verantwortungsbeladenen Positionen betrifft ein Land, das eben der Asche entsteigt und in welchem, nach Meinung der gleichen Personen, die bisher zitiert wurden, gerade diese Aufgabe "schwierig werden" dürfte. Die Gründe, nach dem Experten der Weltbank: "Das liegt zum Teil an den Frauen selbst... Vielen Frauen fehlen... nach zwei Jahrzehnten Unterdrückung das Bewußtsein und der politische Wille, um sich für ihre Rechte stark zu machen. Deutlich wird die Verunsicherung zum Beispiel dadurch, daß die Burkas nicht gefallen sind." (ebd.)

Diese Feststellung hindert allerdings das EU-Parlament kein bißchen daran, zu fordern, 'die internationale Gemeinschaft solle die Hilfen für den Wiederaufbau Afghanistans auch davon abhängig machen, daß die Frauen des Landes an der Entscheidungsfindung und der Verwendung dieser Gelder beteiligt werden', sprich, politische Positionen einnehmen.

Die zentralen Aussagen der eben angeführten Zitate legen den Hauptgedanken unserer Betrachtung des Feminismus sehr deutlich dar. Halten wir die Grundzüge dieser Äußerungen fest. Sie enthalten: a) Die Abqualifizierung des (hier afghanischen) Mannes, denn er hat "bisher nur erfahren, daß Krieg sich lohnt", was heißt, daß er mit dem Eintritt des Friedens ausgedient hat und daß er für die weiteren, im Frieden stattfindenden Prozesse nicht relevant bzw. weniger relevant wäre. Folglich ist jetzt b) die ungleich intensive Förderung der (hier afghanischen) Frau angesagt.

Aber bevor wir fortfahren, führen wir hier zum Vergleich die Worte eines Mannes an, eines afghanischen Exil-Politikers (es handelt sich um Afghanistans ehemaligem stellvertretenen Außenminister Mohammad Jalil Shams), wie diese fast zur gleichen Zeit (2. Dez. 2001) der SPIEGEL ONLINE im Rahmen eines Interviews an uns weitergab.

Auf die Frage: "Wird es nicht ohnehin zum Dauerproblem, daß eine ganze Generation nur als Kämpfer groß geworden ist, die nichts anderes kennt, als mit ihrer Bewaffnung Krieg zu führen?", antwortete er:

"Eine Waffe zu haben ist nicht entscheidend. Auch in meiner Familie gab es 21 Waffen. Bis hin zu einer Maschinenpistole. Wir haben sie aber nie gegen andere Menschen verwendet. Diese jungen Leute wurden zum größten Teil auch gezwungen, für die Taliban oder wen auch immer zu kämpfen. Es ist nicht so, daß sie eine Sucht zum Töten und Kämpfen haben. Man muß ihnen eine Perspektive geben, das ist die anstehende Herausforderung. Dazu gehört auch eine einfallsreiche Bildungsoffensive. Die Afghanen sind zu über 90 Prozent Analphabeten, Frauen zu 95 Prozent [endlich erfahren wir von ihm auch die anderen Zahlen, die der Männer – Anm. d. V.]. Ein funktionierendes Schulsystem ist nicht mehr existent [auch nicht für Jungen also – Anm. d. V.]"

Sodann beantwortete er auch die Frage: "Alle Verhandlungsdelegationen haben versprochen, die Gleichberechtigung der Frauen wiederherzustellen. Wird das auch in der Übergangsregierung der Fall sein?" Seine Antwort:

"Man kann das übertreiben. Sicher, hier sind nur sechs Frauen aus Afghanistan anwesend, aber in einem technischen Gremium von etwa 30 Personen, das sehr funktional mit anerkannt klugen Köpfen besetzt worden ist, ohne daß Mitglieder nach ihrem Geschlecht ausgewählt wurden. Es ist richtig, daß Frauen über 50 Prozent der afghanischen Bevölkerung stellen, ähnlich wie in Deutschland. Sind denn aber im deutschen Parlament 50 Prozent Frauen? ...Wir müssen den Zustand erreichen, daß eine Frau mit allen Rechten kandidieren kann und daß die Männer bereit sind, dieser Frau ihr Votum zu geben, wenn sie es für richtig halten. Nicht weil Frau Frau ist oder Mann Mann, sondern weil sie als eine Kapazität betrachtet werden. Und umgekehrt werden Frauen als Wählerinnen so auch über Männer urteilen, ob sie fähig sind. Das ist doch das Prinzip einer freien Wahl."

Wie erholsam es doch ist, den gleichen Aspekten hier in einem vernünftigen Zusammenhang zu begegnen, die uns kurz davor im seichten Gelabere westlicher Expertisen verzerrt entgegentraten!

Aber nichtsdestotrotz: In der Broschüre des Entwicklungsministeriums über den "Beitrag Deutschlands zum Wiederaufbau und Entwicklung von Afghanistan", die nach den Ergebnissen der Geberkonferenz vom 21.-22. Januar in Tokyo herausgegeben wurde, steht im Abschnitt "Frauen" zu lesen, daß Frauen "in der Situation des Bürgerkrieges... beträchtliche Lasten übernehmen" mußten. Ein Satz, der entweder dann Bedeutung hätte, wenn Männer "in der Situation des Bürgerkrieges" keine "beträchtliche Lasten" hätten "übernehmen" müssen, oder aber einer, der völlig unsinnig ist.

Doch dieser Satz dient nur als Einleitung, wie auch der folgende: "Frauen, die in Afghanistan nie an Kriegshandlungen teilgenommen haben, sind in einer besonders günstigen Position, um als Motor des Friedensprozesses zu wirken." "Motor"? Das kennen wir doch! Wie hieß gleich der andere 'motorisierte' Satz der Entwicklungsministerin: "Frauen sind die wichtigsten Entwicklungs-Motoren..." Und diese müssen nun ordentlich aus den Beiträgen der Geberländer gespeist werden.

Schlüsselwort aber in diesem Satz ist: "Kriegshandlungen". Dieser Begriff beabsichtigt die Nivellierung der ethisch zu unterscheidenden Kriegshandlungen der überzeugten (nicht zwangsrekrutierten) Taliban von denen der Anti-Terror-Kämpfer. Ohne diese Nivellierung, in welcher "Kriegshandlungen" als Sammelbegriff sowohl die Taliban wie auch die Anti-Terror-Soldaten in einem negativen Pool wirft, würde dieser Satz seinen wahren Gehalt preisgeben, nämlich daß Frauen in Afghanistan nicht an ihrem Befreiungsprozeß teilgenommen haben, sondern allein den Nutzen davon tragen (wogegen übrigens kein Mensch auf der Welt etwas hat). Zudem fehlt ihnen, wie auch der Weltbank-Spezialist erkannte, "das Bewußtsein und der politische Wille".

Warum jetzt diejenigen, die an ihrem Befreiungsprozeß teilnehmen konnten und einen politischen Willen tragen, unwichtigere "Motoren" in den darauffolgenden Prozessen sein sollen als die, die an ihrem Befreiungsprozeß nicht teilnehmen konnten und denen der politische Wille fehlt, will uns vielleicht die Ministerin ein andermal erklären. (Langsam beginnt man doch zu glauben, daß Ministerinnen recht seltsame Wesen sind!)

In der Broschüre lesen wir dann weiter: "Im Rahmen des deutschen Unterstützungsprogramms wird der Förderung von Frauen als Querschnittsaufgabe besondere Bedeutung zukommen." Alles klar!

Man könnte nun meinen, "besondere Bedeutung" der Frauenförderung innerhalb des deutschen Unterstützungsprogramms sei - nach allem, was wir wissen - normal und nicht anders zu erwarten. Und man könnte weiter meinen, damit hätten wir es dann aber auch schon.

Mitnichten: "Darüber hinaus ist beabsichtigt, Frauen durch gezielte Maßnahmen zu fördern." Außer also, daß Frauen durch die allgemeinen Unterstützungsprogramme eine "besondere Bedeutung", ein Vorrang zukommen soll, werden noch "darüber hinaus... gezielte Maßnahmen", die nur Frauen zugute kommen sollen, getroffen.

Zu diesen "gezielten Maßnahmen" gehören Programme "in Bereichen wie berufliche Re-Qualifizierung, Aufbau eines Rechtsberatungszentrums sowie direkte Unterstützung wirtschaftlicher Aktivitäten im Rahmen eines Kleinprojektefonds." Letzteres erläuterte die Ministerin gegenüber dem Rundfunk als finanzielle Unterstützung in bezug auf Existenzgründung, den Aufbau also privater und in unserem Fall nur von Frauen gegründeter oder zu gründender Unternehmen.

Was die "besondere Bedeutung", die der Frauenförderung innerhalb des allgemeinen Unterstützungsprogramms zukommen soll, betrifft, dürften folgende Stellen aus dem Dokument des Entwicklungsministeriums erhellend sein:

"Deutschland... wird der Betreuung und Reintegration traumatisierter Frauen und Kinder, insbesondere auch von Kindersoldaten auch durch nichtstaatliche Maßnahmen besondere Beachtung schenken." Es ist nichts von erwachsenen traumatisierten Soldaten oder Männern überhaupt zu lesen; man bedenke: Es geht hier um Afghanistan, um einen jahrzehntelangen Krieg mit umfangreichen Zwangsrekrutierungen Ausgerechnet diejenigen aber, denen jetzt nach den Worten des Herrn Shams eine Perspektive zu geben, "die anstehende Herausforderung" wäre, die mißbrauchten, zu höchster seelischer und physischer Not vergewaltigten jungen Männer, kommen hier gar nicht als eventuell traumatisiert zur Sprache!

Weiter: Es "sollen Beiträge zur Sicherung der Trinkwasserversorgung... und die Wiederaufnahme von sozialen Diensten geleistet werden, unter besonderer Berücksichtigung von Frauen und Kindern". (Hoffentlich bekommen die afghanischen Männer überhaupt etwas Wasser – Anm. d. V.)

Im Abschnitt "Prioritäten und Instrumente" erfahren wir dann, daß zur Überwachung der korrekten Ausführung der Gesamtmaßnahmen eine "Entsendung von Referentinnen (Sie haben richtig gelesen, es gibt offenbar nur weibliche Aufpasser – Anm. d. V.) zur Koordinierung der humanitären und der Wiederaufbauhilfe an die deutsche Botschaft Kabul" erfolgen soll!

Das kleine Geschlecht

Was geschieht hier eigentlich? Die "Drecksarbeit" ist gemacht, die Überreste der toten Männer wurden überführt; die lackierten Fingernägel dürfen sich nun an die Sache krallen! Nein, noch nicht die der afghanischen Frauen. Nach Afghanistan müßte erst "Frauenpower" exportiert werden. Zunächst muß frau mit "Referentinnen" vorliebnehmen. In dieser Hinsicht ist Afghanistan ein junges Land. Auch sollten vorerst Männer noch nicht gehindert werden, denn wer hätte dann die bösen Männer, die Taliban, verdrängt und den Boden für das eigentlich starke Geschlecht bereitet?

Die Spezialtruppen der Superweiber sind leider noch nicht soweit, wenn es auch gerade in den USA im Proportionalverhältnis mehr Offizierinnen in der Armee als Offiziere gibt! Und obwohl Soldatinnen auch hierzulande nach den Aussagen politisch korrekter Armeevorgesetzter "immer zu den Besten" gehören.

Aussagen, die zum Glück nicht von jeder Frau mit der bemühten Selbstverständlichkeit aufgenommen werden, mit welcher es konsequentere Feministinnen gewöhnlich tun. "Ich habe... neulich... in der Marinetechnikschule in meinem Wahlkreis in Stralsund mit Soldatinnen und deren Vorgesetzten gesprochen...", sagte eine kluge und souveräne Politikerin neulich in einem Interview. "Die Offiziere sagten, ihre Soldatinnen seien so unglaublich tapfer. Da mußte ich schmunzeln, weil das Wort 'tapfer' auch in Artikeln über mich auftaucht. Daß Roland Koch 'tapfer' sei, habe ich noch nicht gelesen - obwohl er es ist."4 (Dies war übrigens das Interview, in welchem die gleiche Politikerin, Frau Merkel, jenen kindisch-feministischen Auffassungen entgegentrat, die die Frage der Kanzlerkandidatur, die zwischen ihr und Herrn Stoiber noch nicht entschieden war, als einen Kampf 'Frau gegen Mann' ansehen wollten.)

Es wird Zeit, daß wir uns fragen, welches Bild der Frau hier vermittelt wird. Indem der Feminismus und seine Betreiber das Verhältnis der Geschlechter in der politisch korrekten Puppenstube entwerfen, um es dann auf die Welt loszulassen, haben sie allmählich nichts anders bewirkt, als daß der Frau ein Bild aufgezwungen wurde, das die einstige Partnerin in Würde jetzt wie ein verwöhntes und verzogenes, oft bis zur Gewissenlosigkeit egoistisches, hilfloses Wesen zeigt, das auf den Krücken der Quoten und so vieler anderer Sondermaßnahmen nicht nur das selbständige Gehen zu verlernen Gefahr läuft, sondern sich noch beißend gegen seinen Förderer, den irritierten Mann, beständig wendet.

Man hat generationenlang am Gesetzbuch manipuliert, bis frau ziemlich alles darf, ohne je zur Verantwortung gezogen zu werden; man hat auf jede Diffamierung, die gegen den Mann vorgebracht wurde, eine Kette mehr um den Mann geschmiedet; man machte das listige Lamento der Unterdrückung zu einer Symphonie und führte den vollendeten Rufmord in allen Konzerthäusern der Welt auf. 'Der Schläger... die Geschlagene', 'Männer haben nur Krieg gelernt', 'Gewalt gegen Lesben', 'Gewalt gegen Frauen', 'Männer sind Vergewaltiger'; Mann und Gewalt gleich Tod und Sünde im düsteren Dogma des feministischen Sektierertums.

Man hat Stellen geopfert, damit das Ritual der "Frau an der Spitze" gefeiert werden darf, ohne Erwartungshaltung, ohne Verantwortungsdruck, sondern mit Auszeichnungen sogar beim Versagen!

Man hat tausend Orte und Anlässe bereitgestellt, wo frau sich nur mit ihresgleichen treffen darf, während man alles aushöhlte, was Männern einst Zusammenkunft bot, wo Männer unter sich sein konnten, alles 'Patriarchale'.

Opfergaben in den abgrundtiefen Schlund institutionalisierter Unbefriedigtheit, die sich allein aus Vorwurf und Klage nährt; denn Gestilltsein wäre Nichtmehrsein; das Ende des Feminismus hieße Emanzipation - welch fürchterlicher Stillstand! Das Ende des Hasses? Und was dann?

Welchen Menschentypus kennen wir nun, dessen ständigem Verlangen nach Rechtem und Unrechtem wir meinen stets geduldig nachgehen zu müssen, dessen egozentrischen Ausschweifungen wir bereitwillig verzeihen, dessen ständigen Ausfällen gegen andere wir milde bewerten? Ihm unberechtigten Zorn, ja Haß und Neid nicht verübeln und jeden selbstsüchtigen Zug nachsehen? Dem kein Verrichten ohne unsere Hilfe gelingt, dem wir aber gern bestätigen, alles 'ganz allein' gemacht zu haben, und seinem überzogenen Selbstlob kulant zustimmen?

Es ist das Kind!

Hier ist jenes Kind gemeint, das Vater-Staat und Mama-Gesellschaft in schwere Konflikte hineinversetzt hat, weil sie beide glauben, die Schuld an der Misere des mißratenen Sprosses zu tragen. Jenes böse kleine Mädchen, das 'jeden Tag böser' zu werden seine Kultur nennt und nichts unterläßt, um bei den durch Mitleid und Schuldgefühl verführten Eltern des Bruders Kraft zu diffamieren, des Bruders Ansehen zu schädigen, des Bruders Chancen zu verringern.

"Warte nur, bis die Soldaten weg sind, dann werden Deine Krücklein neu poliert!" verspricht der Vater. "Bist nicht schließlich Du auch der bessere Soldat, mein Kleines? Und klüger und besser und tapferer und stärker...? Alle Schlüssel sollst Du haben, selbst wenn Du nur reinschauen willst, Du mußt ja nicht reingehen; nichts mußt Du, nur dürfen tust Du; ja meine Hohepriesterin, ja meine Amazone, ja mein neues Menschlein..."

Ja, wir haben es offenbar erreicht, wir haben den Homunculus geschaffen! In unserer Zeit - wen wundert's - ist er entstanden. Jedoch nicht durch die Wissenschaft von den Genen und nicht durch alte Geheimlehren, sondern allein im Dunst der verintellektualisierten Vernebelung einer wirren Ideologie ist er geworden, der Homunculus. Und siehe da: Es ist ein Määädchen!

Männerbehinderung, wohin man schaut

Die Spuren, die der Feminismus hinterläßt, indem er seine Sache den Instanzen aufzwingt, werden dem Massenbewußtsein nicht sehr deutlich, weil die 'frauenfreundliche' Politik der letzten Jahrzehnte sehr wohl darauf achtete, diejenigen Bereiche möglichst davon unbehelligt zu lassen, in denen das Versagen unmittelbar zutage träte. Dazu gehört vor allem die Wirtschaft. Hier haben wir den Grund, warum selbst so fanatisierte Feministen wie die Genossen der Sozialdemokratie sich bisher sträubten, Quoten auch der privaten Wirtschaft aufzuerlegen.

Statt dessen aber, und um so vehementer, werden die Versäumnisse dieser Rücksicht im öffentlichen Bereich kompensiert. Denn in der ohnehin trägen Maschinerie des bürokratischen Molochs werden negative Einflüsse nicht ohne weiteres und schon gar nicht so schnell sichtbar. Wenn z. B. die Frauenförderung im öffentlichen Dienst Einstellungen und Aufstiegschancen bei vermeintlich 'gleicher Qualifikation' allein den Frauen vorbehält, werden diese sich kaum motiviert fühlen, sich sonderlich auszuzeichnen, weil sie die Positionen ohnehin kriegen und die Männer erst recht nicht, weil sie nichts zu erwarten haben. Welche Mängel und Unzulänglichkeiten sich durch diese Blockade der Motivation plus die sich dadurch ergebende falsche Besetzung von Stellen in den entsprechenden Gebieten einmal ergeben haben werden, könnten wir höchstens durch eine exotische Studie nach mehreren Jahrzehnten feststellen. Und dann wiederum würden unzählige Vorwände die Gründe der Misere zu vertuschen helfen, sehr wahrscheinlich mit Erfolg.

Etwas leichter sind derartige Einflüsse in der Bildung zu erkennen gewesen, aber auch dort nur auf Grund von in den letzten Jahren etablierten internationalen Schülerleistungsstudien wie der Pisa-Studie des Vorjahres.5 Und was die Reaktion darauf von seiten der Kultusminister betrifft (die Kultusministerkonferenz wurde während der Zeit geleitet von einer Präsidentin, einer ersten Vizepräsidentin, einer zweiten Vizepräsidentin und einer dritten Vizepräsidentin!), war sie wohl bisher eine solche, die den Arbeitgeberpräsidenten Dieter Hundt zwei Monate nach den Pisa-Ergebnissen (7. Februar, 2002) zum Eingreifen veranlaßte, mit Ermahnungen gegen eine "Kuschelpädagogik der siebziger und achtziger Jahre" etwas Dampf zu machen und die bisherigen Bemühungen der Kultusminister als eine "Groteske" zu bezeichnen.

Am krassesten allerdings wirken die Einflüsse in der Gesetzgebung. Denn außer dem Unrecht, zu welchem sie den Rechtsstaat nötigen, indem sie die Rechtsfindung durch fadenscheinige Begründungen (z. B. "keine schmutzige Wäsche waschen") vereiteln, tragen sie zusätzlich durch ihren intentionalen Charakter zur Bildung von Wertstrukturen bei. Eine einseitige Wehrpflicht etwa (um zu dem Thema zurückzukehren, das uns zu diesen Überlegungen führte – siehe Anm. 1), bewirkt nicht bloß eine ungerechte Behandlung des einen Geschlechts, dem besondere Pflichten nicht nur ohne besondere Rechte, sondern mit noch dazu vermehrt schwindenden Rechten in anderen Bereichen (Familie, Beruf) auferlegt werden, sondern intendiert dazu ein Menschenbild, in welchem Individualität, das Leben also nach einem Muster persönlicher Neigungen und Entscheidungsfaktoren, nur einem der Geschlechter zugebilligt wird: Die Frau wird als Individuum dargestellt, indem sie je nach ihrer Neigung entscheiden darf, der Mann aber nur als Teil einer Masse, in der alle, unabhängig von ihren persönlichen Impulsen und Neigungen, genötigt werden, für das Gleiche verfügbar zu sein.

Das wird auch nicht durch die Zulassung eines aus Gewissensgründen erlaubten Ersatzdienstes wettgemacht. Denn die Option, daß ein junger Mann eigenständig und mit welchem Gewissen auch immer allgemein Zwangsdienste ablehnt, ist schlicht verboten!

"Ich finde es lächerlich", sagte mir einmal ein junger Angehöriger der Luftwaffe, "daß man für die paar Frauen, deren Präsenz für die Gesamtarmee ohne Bedeutung ist, ganze Gesetze geändert hat. Aber das schlimmste, was ich mir vorstellen kann, ist, daß wenn ich nach meinen Dienstjahren in den Beruf einsteigen will, ich dann womöglich hören muß: Wir können Sie nicht einstellen, wir müssen Frauen einstellen."

Würden wir die Gesetze, die in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt wurden, nach ihrer intentionalen Aussage untersuchen, würden wir dem Menschen- und Geistesfreund Grauen einjagen! Und würden wir, ausgehend von diesen, ein Zukunftsbild zu zeichnen versuchen, müßte sich in jedem Mann und in jeder aufrichtigen Frau in diesem Land die Überzeugung einstellen, daß es höchste Zeit zum Handeln ist.

Denn es scheint, als wenn demnächst ein Mann, der das Pech hätte, nicht einer der vielen wundervollen Frauen, die es zum Glück überall gibt, zu begegnen, sondern ein berechnendes und - um die Werbesprache des Feminismus selbst zu gebrauchen - "gewissenloses Frauenzimmer", die es ebenso überall gibt, auch nur kurz zu sich genommen zu haben, mit Leichtigkeit aus seiner Wohnung geschmissen und Opfer schändlicher Anschuldigungen werden kann, deren Konsequenzen für sein Leben zerstörerisch wären, ohne die geringste Möglichkeit, sich dagegen zu behaupten.

Solches könnte sich in einer Gesellschaft abspielen, in welcher es als üblich gilt, daß Männer männerfreie Wohnsiedlungen oder gar Städte bauen müssen (Projekte dieser Art sind schon heute unterwegs), während sie selbst inzwischen "Männersteuer" zahlen (Vorschläge schon seit Jahren immer wieder im Gespräch) oder mit Anbruch der Dunkelheit einem Ausgehverbot unterliegen ( es wurden bereits Unterschriften dafür gesammelt)!

Alles würde als selbstverständlich erscheinen, weil Kinder in den Schulen schon längst zu lernen begonnen hätten, wie schuldig der Mann von Natur aus ist, wobei die ARD ("Nur ein toter Mann ist ein guter Mann"), um mitzuhalten, gar keine großartigen Innovationen einzuführen brauchte, da ihre Kindersendungen nämlich bereits einer solchen neuen Zeit bestens angepaßt sind: In der permanenten Lächerlichmachung und Mißhandlung von Jungen durch als stärker und intelligenter hingestellte Mädchen erschöpft sich die erzieherische Phantasie des Senders offenbar schon heute. Erziehungsverantwortlichen ist dergleichen scheinbar wurscht. Sie tagen zwar viel, um herauszufinden, was mit der Jugend los sei, aber sie gefallen sich wohl derart als Fragende, daß sie offensichtlich Angst davor haben, sie könnten auch einmal Antworten finden.

Schluß

Zeit zum Handeln wäre hier vor allem Zeit des Gewahrwerdens. Denn erstaunlich wenig könnte das sein, was zur Einstellung dieser schändlichen Wirkungen zu tun wäre. Das ist deswegen so, weil Feminismus weder Tiefe besitzt noch Kraft. Ungeist muß man nicht studieren; es genügt, ihn zu erkennen, und Feminismus - einmal erkannt - muß gar nicht erst bekämpft werden; es genügt, ihn einfach fallen zu lassen! Alle 'Argumentation' des Feministen beruht auf der Zensur der Vernunft, und alle Power der Superfrau baut auf dem Schlaf der Männer auf. Eine Männerbewegung wäre schon die Erhellung des Bewußtseins von Männern und Frauen über die Irrtümer und Gefahren der gegenwärtigen Lage.

Alsdann sollte diese Erhellung sich zu einem Mandat an die Politik umwandeln, was sich im Wählerverhalten ausdrücken würde, um den Verantwortlichen zu zeigen, daß die mißliche Lage des Mannes allmählich die Köpfe und die Herzen vieler Menschen berührt.

Die Politiker, die meinen, eine Bestrebung in diese Richtung würde sie um die Stimmen der Frauen bringen, sind im Irrtum. Womöglich wäre das Gegenteil der Fall. Viele Untersuchungen (zuletzt in der Frage Stoiber versus Merkel) zeigten, daß Frauen beim Wählen ihr Vertrauen an die maskuline Kompetenz trotz jahrzehntelanger Versuche ihrer Umerziehung aufrecht erhalten haben. Durch einen Erhellungsprozeß, wie der hier gemeinte, würde sich diese Tendenz bestimmt verstärken.

Demgegenüber hat sich immer wieder gezeigt, wie kläglich das Aufgebot weiblichen Willens dort ausfällt, wo Emanzen-Führerinnen in den Frauen Ambitionen zu wecken suchen oder Einrichtungen zur Durchsetzung einer Spaltung der Geschlechter etablieren. Der Vorstellung, Frauen könnten durch ihre Integration in den "männerbündlerischen" Bereichen der Armee "Identitätsstiftendes" erlangen, indem sie "Macht" für sich erschließen, folgte eine Handvoll Frauen; dem angeblichen Kampf gegen Pornographie und Prostitution (im Grunde ein Kampf gegen Heterosexualität) stellten sich die Prostituierten selbst gegenüber; und als die Frauenpartei gegründet wurde, hieß der Seufzer an erlauchter Stelle "endlich" (Prof. Dr. Pusch), während es doch eher "ende" heißen sollte, weil die Gründung dieser Partei auch mit dem Ende radikalfeministischer Hoffnungen einhergegangen sein dürfte, jemals aus eigener Kraft handeln zu können. Eine Quote bei den Männern in der Hand ist doch viel besser als eine Frauen-Partei auf dem Dach, geschweige denn im Keller!

Und das ist verständlich; nur ist es eben weder klug noch nett, wenn dann noch die Quotendamen das Gefährt, das sie fährt, derart rabiat gegen denjenigen richten wollen, der sie mitgenommen hat; wenn sie ihn behindern zu wollen ankündigen.

Ich hoffe mit dem Vorangegangenen reichlich belegt zu haben, daß ich mich gegenüber der Aufforderung der Justizministerin, mich 'über Probleme richtig zu informieren', nicht gleichgültig verhalten habe. Und was dieses andere betrifft, meinen vermeintlichen Schwangerschaftswunsch nämlich, möchte ich inzwischen der Ministerin doch einen gewissen Treffer einräumen. Nein, nicht daß der Leser jetzt vermeint, ich hätte in der Zwischenzeit in den Tiefen meines Gemüts solch apartes Begehren ausgemacht. Doch ich dürfte wohl mit einer Schwangeren insofern etwas gemeinsam haben, als auch ich - gewissermaßen - guter Hoffnung bin!

Denn etwas geschieht in der letzten Zeit, etwas noch Zartes, wie ein erstes Dämmern. Eine ganze Menge wäre da aber noch zu tun. Und daß es getan wird, das schulden Männer ihrer Würde, und sie schulden es auch ihren Söhnen.

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Quellen, Anmerkungen:

1. Gemeint sind die Äußerungen im Beitrag "E-Mail-Austausch mit der Justizministerin", hier unter "Briefe - Wider den Ungeist"
2. FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, 11. 12. 2001
3. ZDF Mittags-Magazin, 30. Nov. 2001
4. Frau Angela Merkel im SPIEGEL-ONLINE, 28. 12. 2001
5. Hier, "Essays", "Die Pisa-Bildungsschlappe..."