E-Mail an die Universität Ulm
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en Hintergrund der folgenden E-Mail an die Universität Ulm entnehme der Leser dem Beitrag "Intelligenz-Forschung, dumm gelaufen" unter "Zeitgeschehen". Diese E-Mail (gesandt am 6. Jan. 2002) sollte den Rektor der Universität Ulm, Prof. Dr. rer. nat. Hans Wolff, sowie Prof. Dr. Hameister und sein Arbeitsteam auf meine Abhandlung der vermeintlichen Forschungsergebnisse des Professors in dem oben erwähnten Beitrag aufmerksam machen. Die E-Mail erging an alle verfügbaren Personenadressen der Beteiligten. Eine Kopie erging zusätzlich an die Adresse des Journalisten Lucian Haas; eine weitere an einen Wissenschaftsredakteur des SWR Baden-Baden. Es gab keine Reaktion seitens der Universität.
Das Schreiben
Sehr geehrter Prof. Dr. rer. nat. .........,
sehr geehrter Prof. Dr. .........,
sehr geehrte Damen,im vergangenen Monat überraschte eine "wissenschaftliche" These Prof. Dr. Horst Hameisters denkende Leser von Wissenschaftssparten in den Medien und denkende Hörer von wissenschaftlichen Radiosendungen.
Prof. Dr. Hameister behauptete in dieser These, aufgrund dargelegter Erkenntnisse der Humangenetik belegen zu können, daß die Entwicklung der Intelligenz auf unserem Planeten den Frauen zu verdanken sei, Männern aber nach seiner Auffassung 'Enttäuschendes und Entblößendes' zukäme.
Eine bedachtsame Überprüfung dieser Fakten ergibt aber... keineswegs das von Prof. Dr. Hameister formulierte Ergebnis. Schon gar nicht dann, wenn zusätzliche Erkenntnisse aus der Humangenetik herangezogen werden, die Prof. Dr. Hameister bekannt sein sollten. Ferner wird in seiner These das Wesen der Intelligenz selbst in ihrem Wirken bedauerlicherweise übergangen.
Unter dem Titel "Intelligenz-Forschung, dumm gelaufen" finden sich im Internet diese Einwände in Form eines Essays ausgeführt. Die Domainadresse ist: "www.maskulist.de" und dort unter: "Aktuell, aufgeschnappt". [Jetzt "Essays"]
Wissenschaftliche Forschungsergebnisse Strömungen des Zeitgeistes zu unterwerfen ist unwissenschaftlich und erst dergleichen ist "enttäuschend und entblößend" für die Träger eines solchen Geistes.
Mit freundlichen Grüßen.
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PS: Bitte betrachten Sie diese E-Mail als einen offenen Brief.
Kommentar
Das Hauptmerkmal von Prof. Hameisters Darlegungen war, daß in seinen Ansichten wissenschaftliche Fakten präsentiert wurden, die allerdings einem inkonsistenten Argumentationsfluß unterworfen wurden. Daher die durch die Frage des FR-Journalisten offenbar gewordene Irritation (siehe genannten Beitrag).
Des weiteren wird versucht, die Theorie durch fragliche, wenn auch zur Zeit sehr populäre Thesen zu untermauern. Die These z. B. der weiblichen Partnerwahl erweist beim genaueren Hinsehen erhebliche Lücken:


