Brief an den Männerdämmerer der FAZ
Der Hintergrund
D
en Hintergrund zu dieser Korrespondenz bietet der gesamte Beitrag "Ein Sommerloch für alle Jahreszeiten", insbesondere der Abschnitt "Ein Pudel und sein Kern" (Rubrik "Zeitgeschehen"). Dort wird eine Artikelserie der FAZ besprochen, deren einzige durchgehende Aussage uns wie ein sinnleerer, hämischer und inhaltlich anspruchsloser Nervenkrieg gegen den Mann und das Maskuline überhaupt erscheinen muß.
Die Attacke gipfelte im Beitrag des Londoner Professors Steve Jones, der nichts weiter bot als die Zusammenfassung aller populistisch-wissenschaftlichen Irrtümer und Böswilligkeiten vergangener Jahrzehnte über das männliche Chromosom (Y) in auffallend herabsetzender, penetranter und zickiger Weise. Doch es stellte sich heraus, daß sein intensives Auftreten - welches die FAZ besonders sorgfältig vorbereitete - mit der Mühe beladen war, die daraus erwuchs, daß sich die Publikation seines hämischen Werkes mit neuen Forschungsergebnissen über das Y-Chromosom sehr zu Lasten der Ansichten Steve Jones' durchkreuzte! Dennoch stellte sich etwas später auch DER SPIEGEL auf die Seite der wissenschaftlichen Frühgeburten des Londoner Wissenschaftlers (siehe hierzu unter "Briefe", "Eine Krankheit namens Verseuchter Journalismus").
Diese Ereigniskette ist für uns von Bedeutung: Feministen entblößten erstmalig so ungehemmt den faschistoid-sexistischen Kern ihrer Ideologie und stellten sich selbst an die Wand des Diskurses. Die 'politisch Korrekten' legten ihre Karten offen. Gemäß ihren Auswüchsen könnte ihr nächster Schritt nur die Forderung nach Abschaffung des Mannes sein, ein Offenbarungseid der Megären und ihrer medialen und politischen Zuhälter. Wer sich selbst aber an die Wand gedrängt wiederfindet, hat seine Potentiale ausgeschöpft. Feministen haben in Steve Jones und seinen Helfern ihr Gräßlichstes und Niederstes ausgesprochen und erhielten dabei nicht nur die richtige Lektion von der Forschung, die, gerade zum Zeitpunkt dieser Publikationen die Feministen beschämte, sondern erweckten auch Abscheu bei den Nachdenkenden. Ihnen bleibt also nur übrig, ihre Schlappe in Stille zu verdauen und zu hoffen, daß die menschenverachtenden Konsequenzen ihrer Hirngespinste möglichst unauffällig wieder in den Köpfen verblassen.
In jedem Fall, auch was die politische Pflege des Staatsfeminismus bei den leeren Kassen der Gegenwart betrifft oder das allmähliche Gewahrwerden der Jungenproblematik in der Bildung, duftet es irgendwie nach Wende. Wird jetzt die Wende kommen, die wir Maskulisten in den letzten zwei bis drei Jahren unermüdlich und fernab aller Medienhilfe einleiteten?
Die folgenden Schreiben wurden am 17. Sep. an die FAZ verschickt:
Begleitschreiben an FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher
Sehr geehrter Herr Schirrmacher,
eigentlich sende ich Ihnen in der Anlage nur einen Leserbrief, den ich auch Ihrer Leserbrieferedaktion zuschickte.
Warum ich ihn zudem an Sie persönlich adressiere, hat die Überlegung zur Ursache, daß Leserbriefe ja nicht immer abgedruckt werden, ich aber Wert darauf lege, daß Sie diesen persönlich lesen. Denn er kommentiert einen FAZ-Artikel, der sich m. E. in jene Geschlechterdiskussion einreiht, die Sie am 1. Juli mit Ihrem Beitrag "Männerdämmerung" eröffneten und etwas später mit "Kennwort Y" fortführten.
Es handelt sich um meine Rezension zur Präsentation des "Bestsellers" von Steve Jones mit dem lapidaren Titel "Y".
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung


