BEGRIFFE - TEIL II
Disput im Land der DichterInnen und DenkerInnen
Nach letzten Beobachtungen scheren sich die Männerdomäneneroberinnen nicht allzu sehr um die eroberten Domänen. Als Traumberufe bleiben für beide Geschlechter die alten guten plus ein paar neue, die 'Hebel der Macht' werden von der Weiblichkeit nicht so erstürmt, wie die Drahtzieherinnen es gern hätten, und die ersehnte, aber ausgebliebene Invasion der Flintenweiber in die Kasernen läßt uns vermuten, daß eher Frau Kreil mit ihrem Rückzieher die sog. Frauenbewegung repräsentiert als die in Modergeruch allmählich absinkenden Achtundsechziger-Amazonen. Von der "Frauenbewegung, falls es denn überhaupt eine gibt" sprechen nun auch die, die einst in dieser die Kulturrevolution unserer Zeit sahen.
Was machen wir nur falsch? Wie soll man das Problem benennen, um endlich bei einem wirklichkeitsgetreuen Begriff anzukommen?
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